Aktuelle Projekte
Brückenbauseminar und Standortuntersuchungen in Ruanda - Bridge building seminar and location analysis in Rwanda
This summer, a two-week bridge building seminar has taken place at the Kigali Institue of Science Technology (KIST) in Rwanda. The topic were footbridges for rural areas in Rwanda. The seminar was supervised by Johann Engländer and Sandra Timmermann.
In addition to that, Matthias Quast conducted location analyses in the course of his diploma thesis, where he analyses the need for more bridges and designs one bridge at a selected location.
In diesem Sommer findet am Kigali Institute of Science Technology and Management (KIST) ein zweiwöchiges Brückenbauseminar zum Thema "Fußgängerbrücken für ländliche Regionen in Ruanda" statt. Das Seminar wird geleitet von Johann Engländer und Sandra Timmermann.
Darüber hinaus werden Standortuntersuchungen stattfinden, die federführend von Matthias Quast durchgeführt werden und die er im Rahmen seiner Diplomarbeit auswertet, um den Bedarf für weitere Brücken zu analysieren sowie eine Planung für einen konkreten Ort durchzuführen.
Schultoilettenbau in Ukunda, Kenia
Das DARAD Bildungszentrum liegt im rund eine Stunde südlich von Mombasa gelegenen Ort Ukunda. Hier werden zurzeit 230 Kinder aus den angrenzenden Slums betreut. Dies geschieht in einem Kindergarten und einer Schule, in der es Unterricht bis zur 5. Klasse gibt. Zusätzlich werden Erwachsene im Lesen, Schreiben und im Englischen weitergebildet.
Die Schule wird seit 2006 von unserem Projektpartner Lebensblume e.V. aufgebaut. Es konnten bisher vier kleine Häuser, sieben Lernpavillons, ein Store, eine Küche mit überdachtem Essplatz und Waschräume errichtet werden. Das schnelle Wachstum der Schule führt diese aber immer wieder an Kapazitätsprobleme, so dass sich zwei größere Schulgebäude in Planung befinden. Dies spiegelt sich auch in der sanitären Situation wieder. Für rund 250 Personen stehen nur vier Plumpsklos zur Verfügung. Zudem sind die Auffanggruben in unmittelbarer Umgebung des schuleigenen Brunnens, so dass die Gefahr einer Kontaminierung der Wasserquelle durch die versickernden Fäkalien besteht.
Solarstrom für Berufsschule in Sierra Leone
Die Münchner Gruppe der Ingenieure ohne Grenzen plant in der Ortschaft Kamakwie in Sierra Leone das Sella Vocational Centre durch eine Photovoltaikanlage mit Strom zu versorgen.
Regenwassernutzung in West-Laikipia, Kenia
Im September/Oktober 2009 wird das Regenwassernutzungsprojekt in Laikipia/Kenia fortgesetzt. Das Hauptziel ist sowohl die Verbesserung der Wasserversorgung als auch die Verbesserung der Hygiene durch den Bau von 34 Zisternen zur Regenwassernutzung mit einem Volumen von jeweils 10 m³. Des Weiteren wird ein Mikrofinanzsystem installiert und diverse weitere Fragestellungen wie z.B. Wasserqualität und Zisternenreparaturen bearbeitet.
Auf den Seiten der
Regionalgruppe Darmstadt
Projektfortschritt
Aufbau einer Wasserversorgung an der Baramba Girls Secondary School Ngara, Tansania
Die Baramba Girls Secondary School liegt auf einem Hochplateau auf etwa 1.600 m Höhe im Norden Tansanias unweit der Ländergrenzen zu Ruanda und Burundi. Die Region war in den 1980er und 90er Jahren durch die Flüchtlingsströme aus den Nachbarländern geprägt, für die das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) das „Benaco Camp“ auf tansanischer Seite errichtete. Mit der Versorgung der ca. 750.000 Flüchtlinge durch verschiedene NGOs wurde auch die Schule an eine funktionierende Wasserversorgung angeschlossen. Seit der Rückkehr der letzten Flüchtlinge nach Burundi Ende 2008 und dem damit verbundenen Rückzug der NGOs aus diesem Gebiet ist die Schule auf sich alleine gestellt. Träger der Schule ist die NGO "Marafiki wa Africa Tanzania", die als Partnerorganisation eng im Projekt involviert ist
Energieversorgung SKM-Hospital in Sankhu, Nepal
Das Sushma Koirala Memorial Hospital (SKM-Hospital) in Sankhu, Nepal, steht aufgrund der extrem unzuverlässigen und lückenhaften Stromversorgung vor großen Problemen, die medizinische Grundversorgung aufrecht zu erhalten, sowie notwendige operative Eingriffe durchzuführen, die vielen verarmten Menschen ein unbeschwertes Leben ermöglichen. Vor allem die bei Patienten mit Verbrennungen notwendige, nahe der Körpertemperatur liegende Raumwärme im OP, den Aufwachräumen und den Krankenzimmern stellt die Energieversorgung vor Herausforderungen. Zusammen mit dem technischen Leiter des Krankenhauses erstellt „Ingenieure ohne Grenze“ Konzepte zur zuverlässigen Energieversorgung des SKM-Hospitals.
Wasser für Bolivien
In Santa Ana, Bolivien, werden die Ingenieure ohne Grenzen zusammen mit Dorfbewohnern die Versorgung des Dorfes mit frischem Wasser für den täglichen Bedarf aufbauen.
Solarprojekt in Combarbalá, Chile
In Chile werden pro Jahr ca. 40.000 Sozialwohnungen gebaut. Die energetische Versorgung der Bewohner dabei teilweise durch regenerative Energien zu decken, wurde bis jetzt bei der Planung nicht wesentlich berücksichtigt.
Für die 120 Doppelhaushälften in Combarbalá wurde von Beginn an über die Integration von Solarthermie zur Warmwasserbereitung sowie über eine elektrische Versorgung mit Hilfe der Photovoltaik nachgedacht. Im Verlaufe der Projektentwicklung wurden immer mehr chilenische Partner mit ins Boot geholt, so dass die Integration der Solarthermie nun vollständig in chilenischen Händen liegt. Die Integration eines Photovoltaiksystems ist weiterhin der Aufgabenschwerpunkt von Ingenieure ohne Grenzen e.V. Freiburg.
Kleinst-Biogasanlagen für Tansania
Ziel des Projektes ist es, nachhaltig durch langfristige Hilfe zur Selbsthilfe den Lebensstandard der Bevölkerung in Tansania zu erhöhen. Erreicht werden soll dies, durch den Aufbau von dezentralen Kleinst-Biogasanlagen zur Nutzung des Energieträgers Biogas als Kochenergie und in weiteren energetischen Anwendungen, sowie durch Ausbildung und Schulung in der umweltfreundlichen Technologie. Ferner soll das Projekt durch geeignete Umweltbildungsmaßnahmen ergänzt werden.
Solarbrunnen in Brasilien
Regensburg / Piauí, Brasilien Ingenieure ohne Grenzen realisiert in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Pater Hans Schmid im Nordost-Brasilianischen Bundesstaat Piauí solar betriebene Tiefwasserbrunnen. Dabei wird die bisher verwendete Dieseltechnik durch effizientere Photovoltaiksysteme in Verbindung mit speziellen Gleichstrompumpen ersetzt.
Abgeschlossene Projekte
Biogas-Projekt "El Jícaro"
In der Genossenschaft "El Jicaro", El Salvador, soll eine Biogasanlage zur Versorgung der örtlichen Käserei gebaut werden, um das bisher teuer zugekaufte Propangas zu ersetzen. Als Ausgangsstoffe zur Biogaserzeugung kann eine Mischung aus Mist und Molke sehr effizient eingesetzt werden, wie eine im Jahr 2006 durchgeführte Machbarkeitsstudie ergab. Die dort gewonnenen Erkenntnisse möchte INGOG nun in Kooperation mit Partnern vor Ort in die Tat umsetzen, um vielleicht bald das erste "Bioenergiedorf" des Landes Realität werden zu lassen.
Mehr
Informationen zum Biogasprojekt
Regionalgruppe Freiburg
Klinik für Geburtshilfe von Schwester Theresa Mansaray in Sierra Leone
Die Ingenieure ohne Grenzen unterstützen die Klinik für Geburtshilfe von Schwester Theresa Mansaray, ein Projekt von Terra Tech Förderprojekte e.V., mit dem Aufbau einer Solaranlage. Die Klinik liegt in der Nähe von Bo, der zweitgrößten Stadt Sierra Leones.
Wassertanks für Tansania - Phase 2 (19.08.2008 - 30.11.2008)
Die zweite Phase des von der RG Berlin geplanten Wasserversorgungsprojekt in der Region Karagwe, Tanzania westlich des Viktoriasees wurde erfolgreich abgeschlossen. In der zweiten Bauphase wurden in Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation MAVUNO neun Zisternen mit einem Volumen von jeweils 20.000 Liter realisiert. Das Projekt konnte dank Spenden sowie durch Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umgesetzt werden.
Vungabridge 2008
Von Juli bis Oktober 2008 ist unter der Leitung von Joachim Schneider und Kadir Osterhage im Nordwesten Ruandas eine weitere Fußgängberbrücke realisiert worden. Unter Verwendung des 2007 beim Mondialogo Engineering Award gewonnenen Preisgeldes wurde gemeinsam mit Studenten des Kigali Institute of Technology (KIST) und Anwohnern der Brücke das Projekt in die Tat umgesetzt.
Biogas-Demonstrationsanlage für Samoa
In der Nähe von Samoas Hauptstadt Apia entsteht eine Biogas-Demonstrationsanlage, um Funktion und Vorteile der Biogastechnik zu vermitteln und die Akzeptanz für diese Form der Gasversorgung zu steigern.