Berlin
Herzlich willkommen auf der Seite der Ingenieure ohne Grenzen e.V. Berlin!
Die Berliner Gruppe besteht aus Studenten und Absolventen verschiedener natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fächer.
Mitglieder unserer Gruppe konnten über Ingenieure ohne Grenzen bereits in Ländern wie Indonesien, Sri Lanka oder Tansania Erfahrungen sammeln.
Außerdem befassen wir uns mit dem Internetauftritt der Ingenieure ohne Grenzen Deutschland, mit Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Informationsstände etc.) und planen, Workshops zur praktischen Arbeit in Entwicklungsländern anzubieten.
Die Arbeit unserer Gruppe konzentriert sich derzeit auf Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit der tansanischen
NGO Mavuno
Unter
Aktuelles
Wenn Sie sich für eine aktive Mitarbeit interessieren, können Sie gerne eines unserer monatlichen Info-Treffen (
siehe unten
Adresse
Ingenieure ohne Grenzen e.V. Regionalgruppe Berlin
c/o Marko Faber
Eosanderstr. 7
10587 Berlin
berlin@ingenieure-ohne-grenzen.org
AnsprechpartnerHier finden Sie eine Übersicht über Ihre Ansprechpartner innerhalb unserer Regionalgruppe. |
InfotreffenHier finden Sie den Termin und Ort des nächsten Infotreffens |
Projekte
Baramba Girls Secondary School
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Auf bau einer Wasserversorgung an der Baramba Girls Secondary School Ngara, Tansania |
Biogas support for Tanzania "BiogaST"
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Entwicklung und Bau von dezentralen Kleinst-Biogasanlagen zur Nutzung des Energieträgers Biogas als Kochenergie und in weiteren energetischen Anwendungen. |
Wassertanks für Tansania
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Hier finden sie alle Informationen zu unserem erfolgreichen Projekt "Wassertanks für Tansania". |
Aktuelles
25.08.2010 15:25
Regionalgruppe Berlin
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Seit Anfang August dieses Jahres sind Mitglieder unserer Berliner Regionalgruppe nun in Kagera um die dritte Bauphase des Zisternenprojekt zu Ende zu bringen. Für die Konstruktion der Dächer der Wassertanks wurde ein neues System entwickelt, dass in Zukunft den Bau erleichtern wird.
Bisher wurden für den Guss der Dächer einfache Decken aus zusammengenähten Betonsäcken verwendet, an denen die Bewehrung befestigt wurde. Diese Bauweise erfordert jedoch viel Zeit und einen hohen Verbrauch an Stahl. Eine Holzschalung, die mittels eines Gerüsts aus Baumstämmen in die Zisterne gesetzt wird, soll den Bau nun effizienter machen und die entstehenden Dächer werden gleichzeitig noch stabiler. Nachdem der Beton auf die mit Folie ausgelegte Schalung aufgetragen ist, muss er 10 Tage durchtrocknen. Danach können die einzelnen Elemente der Schalung über eine Öffnung im Dach der Zisterne herausgenommen und für die Konstruktion weiterer Dächer verwendet werden.
In den ersten Tagen nach der Ankunft der Ingenieure ohne Grenzen wurde sogleich mit dem Bau der Schalung begonnen. Dafür mussten als erstes die Holzplatten zugesägt und verschraubt werden. Tansanische Arbeiter erlernten dabei den Umgang mit Akkuschaubern und Sägen, Werkzeugen die aus aus Deutschland mitgebracht wurden und der Partnerorganisation Mavuno zur Verfügung gestellt werden damit die Arbeiter sie auch weiterhin nutzen können.
Die 14 einzelnen Elemente der Schalung wurden bereits in den ersten Tagen fertiggestellt. Ein LKW transportierte sie dann auf die Baustelle der Wassertanks. Dort wurde anschließend damit begonnen die Baumstämme, die als Gerüst und Unterlage für die Schalung dienen, zuzusägen. Jedes Schalungselement liegt auf diesen Stämmen auf. Durch einen längeren Stamm in der Mitte der Zisterne erreichen die Elemente zusammen die Kuppelform des späteren Dachs.
Da die Zisternen in ihrem Durchmesser leicht variieren, wurden an die Schalungselemente Verlängerungen angeschraubt um sie optimal anzupassen. Das Holz wurde dann mit einer Folie ausgelegt, damit die Schalung später wieder auseinandergeschraubt und entfernt werden kann. Es folgte die Befestigung der Bewehrungen, die den Zug des Betons aufnimmt. Mitte August konnte das erste Dach gegossen werden. Bis Ende Oktober sollen noch drei weitere Tanks fertiggestellt werden.
16.08.2010 15:17
Marko Faber
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Aktuell läuft der Abschluss der dritten Phase des Berliner Zisternenprojektes in Tansania. Blogs und aktuelle Bilder dazu finden sich unter und natürlich auf der Facebook-Seite von Ingenieure ohne Grenzen : |
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09.08.2010 16:13
Volker Eiselein
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Viele Mitglieder der Berliner Regionalgruppe von Ingenieure ohne Grenzen sind Studenten, und nicht wenige davon studieren an der Technischen Universität Berlin. Deshalb freuen wir uns sehr, dass unsere Arbeit auch dort Beachtung findet!
Unter
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/newsportal/ein-blick_fuer_journalisten/2010/thema_der_woche_tu-studierende_helfen_in_tansania/
05.08.2010 14:30
Marko Faber
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Die Gruppe der Berliner Ingenieure ohne Grenzen ist gestern am 4. August in Karagwe angekommen. Die Unterkunft befindet sich auf dem Gelände der Partnerorganisation Mavuno. Alle Angestellten dieser Organisation haben bereits viel Erfahrung mit freiwilligen Helfern aus dem Ausland und auch mit den Ingenieuren ohne Grenzen, so dass die ganze Organisation des Aufenthalts vor Ort reibungslos verlaufen kann. Da es hier eine Internetverbindung gibt, wird auch das regelmäßige Erstellen und Senden von Berichten und Fotos möglich sein.
Am Tag der Ankunft wurden sogleich die ersten Besprechungen unternommen und die Arbeitspläne für die kommende Woche erstellt. Auch die Zisternen, die in der laufenden 3. Bauphase fertig gestellt werden, wurden bereits besichtigt. Um die neuen Dachkonstruktionen optimal anzupassen, wurde der Durchmesser der einzelnen Zisternen genau bemessen. Heute sind nun die Arbeiter dabei das Holz für die Schalung der Dächer zu bauen. Gleichzeitig werden die ersten Tests zur Wasserqualität der Tanks auf dem Gelände Mavunos unternommen. Dies soll der Vorbereitung der morgen beginnenden Besichtigung und Überprüfung der Wassertanks der Familien in der Umgebung dienen.
Heute Abend wird einer deutschen Helferin, die Mavuno viele Monate bei ihren verschiedenen Projekten begleitete, verabschiedet. Zu diesem Anlas sind einige Mitarbeiter bereits dabei ein Fest vorzubereiten. So wird der erste Arbeitstag mit einem gemeinsamen Essen, Musik und Gesprächen rund um die Entwicklungszusammenarbeit ausklingen.
01.08.2010 19:21
Regionalgruppe Berlin
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Maria Günther
Die Berliner Regionalgruppe der Ingenieure ohne Grenzen führt derzeit drei Zisternenbau-Projekte in der Region Karagwe, im Nordwesten Tansanias durch. Da es in dieser Region so gut wie keine natürlichen Wasserquellen gibt, müssen die Bewohner auf das Wasser der stark verschmutzen Wasserlöcher zurückgreifen und es über weite Strecken transportieren. Durch den Bau von Zisternen, mit denen in der Regenzeit Wasser aufgefangen und gespeichert wird, kann die Wasserversorgung in der Region schrittweise ausgebaut werden. Am 2. August reisen Mitglieder der Berliner Regionalgruppe nach Tansania, um die verschiedenen Projekte erneut zu besuchen.
Zusammen mit der Partnerorganisation Mavuno wurden in Kagera in den vergangenden Jahren bereits mehr als zehn Tansanische Arbeiter ausgebildet und 27 Zisternen gebaut. Von August bis September soll die dritte Bauphase des seit 2008 laufenden Projekts zu Ende gehen. Neben der Fertigstellung der letzten Wassertanks werden umfangreiche Analysen der Wasserqualität der bereits genutzten Zisternen und Befragungen der Familien durchgeführt. Diese Analysen und nachfolgenden Evaluationen sollen über den Zustand der Zisternen und Veränderungen der Lebensumstände der Bewohner Kageras Auskunft geben und somit die Nachhaltigkeit des Projekts sicherstellen.
In derselben Region, ist das bisher umfangreichste Projekt der Berliner Regionalgruppe geplant. Durch eine zentrale Wasserversorgung sollen zukünftig die rund 3.000 im Dorf Chonyonyo und der Umgebung lebende Menschen mit Wasser versorgt werden. Da auch hier oft die Kinder für das Beschaffen von Wasser zuständig sind und dies bis zu dreimal am Tag erfolgen muss, ist es vielen Kindern zeitlich unmöglich zur Schule zu gehen. Die Grundversorgung der Region mit Wasser leistet somit auch einen Beitrag zur Entwicklung der Bildungsmöglichkeiten. Auf einem 42 Hektar großen Gelände der Partnerorganisation Mavuno soll die geplante Anlage errichtet werden. Während des Aufenthalts der Ingenieure ohne Grenzen wird dieses Gelände erkundet, um die genaue Planung der Anlage, die mehrere tausend Kubikmeter fassen soll, fortzusetzen.
Ende August werden dann drei Mitglieder der Ingenieure ohne Grenzen von Kagera an die Baramba Girls Secondary School in Ngara reisen, um mit dem Bau von vie Wassertanks zu beginnen. Der Leiter der Schule erfuhr von den Zisternenbau-Projekten der Umgebung und trat 2008 mit einer Bitte um Zusammenarbeit an den deutschen Verein heran. Die Mädchenschule muss das benötigte Wasser jeden Tag in Fässern zur Schule transportieren und hat trotzdem nicht genügend Wasser zur Verfügung. Alleine der Transport stellt eine hohe zeitliche, finanzielle und organisatorische Belastung dar, der mittels der geplanten Zisternen entgegen gewirkt werden soll. Derzeit sind bereits tansanische Arbeiter dabei die Baugruben für die Zisternen auszuheben, so dass auch zeitnah mit dem Bau der Tanks begonnen werden kann. Nach der Abreise der Berliner Mitglieder Ende September, wird der Bau eines weiteren Tanks durch das vor Ort ausgebildete Personal erfolgen. Neben der technischen Weiterbildung soll auch eine Schulung bezüglich der Wasserqualität und Hygiene stattfinden, denn um die Wasserversorgung nachhaltig zu sichern, ist auch der Umgang mit dem gewonnenen Wasser entscheidend.
In den aktuellen Meldungen der Regionalgruppe Berlin und auch im Bereich ‚Projekte’, auf der Homepage der Ingenieure ohne Grenzen e.V. werden während des Aufenthalts in Tansania regelmäßig Neuigkeiten über die Projekte erscheinen. Wer unseren Reisenden bei ihrer Arbeit folgen möchte kann dies auch gerne auf unserer Seite bei Facebook tun. (
http://www.facebook.com/#!/pages/Ingenieure-ohne-Grenzen-eV/296850250029?ref=ts
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